Soli-Erklärung: unter_bau unterstützt Studierendenproteste in Südafrika

Seit mehr als einem Jahr protestieren Studierende in Südafrika gegen eine Erhöhung der Studiengebühren. Im letzten Jahr sollten diese, die sich jetzt schon auf ungefähr 3.000 Euro pro Jahr belaufen, um bis zu 11,5 Prozent erhöht werden, was die Studierenden durch eine landesweite Mobilisierung verhindern konnten. Dieses Jahr wurde erneut angekündigt, die Studiengebühren anzuheben. Seitdem gehen Studierende im ganzen Land auf die Straße und fordern kostenlose Bildung. Ihnen wird mit massiver Polizeigewalt, auch auf den Universitätscampi selber, begegnet. Neben dem Einsatz von Pfefferspray, Schlagstöcken und Blendgranaten kam es allein in diesem Jahr zu mehreren hundert Festnahmen.

Der unter_bau solidarisiert sich mit den Forderung südafrikanischer Studierender, die neben freier Bildung auch die Dekolonialisierung der Lehrinhalte sowie das Ende von Outsourcingprozessen von Arbeitsleistungen an der Universität beinhalten. Ob es hierzulande Möglichkeiten der praktischen Unterstützung gibt, wird derzeit ausgelotet.

Frankfurt a.M., 2. November 2016

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